Gemeindeversammlungen

In Unterschwarzach am 5. März nach dem Gottesdienst um 10.15 Uhr.

In Michelbach am 12. März nach dem Konfi 3/4 –Gottesdienst für jung und alt um 10.15 Uhr.

Die nächsten Gemeindeversammlungen sind am 9. Juli jeweils nach den Gottesdiensten im Rahmen der Bezirksvisitation.

  • Folgende Themen stehen an:
    • Wie geht es mit unseren Gebäuden weiter?
    • * Der grüne Gockel: Schöpfung bewahren und ökologisch wirtschaften*
    • Reformationsfest und Apfelfest
    • Änderung der Gottesdienstzeiten
    • Ideen für die Gemeindearbeit in Michelbach

Herzliche Einladung zur Gemeindeversammlung in Michelbach

Der Kirchengemeinderat berichte aus seiner Arbeit und wir möchten mit Ihnen über eine mögliche Veränderung der Gottesdienstzeiten sprechen.

Mehr dazu

Herzliche Einladung zur Gemeindeversammlung in Umterschwarzach

Schwarzacher und Schwarzacherinnen aller Generationen sind um konstruktive Kritik und Unterstützung gebeten.

Unter dem Motto „Besser gemeinsam als allein“ geht die evangelische Kirchengemeinde Unterschwarzach nun einen großen Schritt in die Zukunft. Damit junge und alte Menschen sich in der Gemeinde wohl fühlen, soll ein neues Gemeindehaus gebaut werden. Das entschied der Kirchengemeinderat nach mehr als zwei Jahren intensiver Beratung, Abwägung verschiedener Optionen und nach Gesprächen mit der Landeskirche.

Am Sonntag, den 5. März 2016, wird das Vorhaben auf einer Gemeindeversammlung nach dem Gottesdienst um 10.15 Uhr vorgestellt. Auch der Gottesdienst wird unter diesem Motto stehen.

Ein Gespräch mit allen Generationen, konstruktive Kritik und kreative Ideen wünschen sich der sechsköpfige Kirchengemeinderat Unterschwarzach und Pfarrerin Angelika Schmidt am kommenden Sonntag. Pfarrerin Angelika Schmidt: „Wir haben sehr lange beraten. Für einen Neubau haben wir uns entscheiden, weil damit alle die Möglichkeit haben in die Kirche und in unser Gemeindehaus zu kommen und ein barrierefreier Zugang zu WCs geschaffen werden kann. Für Senioren, die schlecht zu Fuß sind ebenso wie für Mütter mit Kinderwagen und Menschen mit einer Behinderung“.

Kirchengemeinde erhielt Zustimmung und Unterstützung für Neubau eines Gemeindehauses

Einen modernen Anbau an die Kirche, in dem alt und jung sich wohl fühlen, plant jetzt die evangelische Kirchengemeinde Unterschwarzach. Dafür muss ein Teil des kirchlichen Grundstücks verkauft werden. Auf einer Gemeindeversammlung mit rund 50 Teilnehmenden, die am vergangenen Sonntag, den 5. März 2017, stattfand, wurde die Gemeinde über das Vorhaben informiert. Dem Kirchengemeinderat wurde breite Unterstützung signalisiert.

Foto: AS
Zwischen dem bisher als Gemeindehaus genutzten ehemaligen Kindergarten und der Kirche liegt ein steiler Hang.

Die Resonanz war größer als erwartet: Rund 50 Interessierte kamen zum Gottesdienst und anschließender Gemeindeversammlung. Vor allem vor und nach der Versammlung äußerten sich viele wohlwollend und unterstützend im Hinblick auf das Vorhaben der Kirchengemeinde während in der Versammlung selbst auch kritische Stimmen laut wurden. Grundtenor der Kritiker: Grund und Boden verkauft man nicht. Gleichzeitig zeigten sich auch die kritischen Mahner „offen“ für ein neues Gemeindehaus. Rudolf Benzel, Vorsitzender der Liebenzeller Gemeinschaft in Unterschwarzach rief zur „Investition in die Zukunft und damit auch in die Jugend“ auf und sagte Unterstützung seitens der Liebenzeller Gemeinschaft zu.

Eine junge Mutter beklagte, der derzeit als Gemeindehaus genutzte ehemalige Kindergarten sei für die Arbeit mit Kindern nicht nutzbar. Sie selbst verbinde viele Erinnerungen mit dem ehemaligen Kindergarten, doch hätte sie gern wieder einen Kindergottesdienst in einem der Kirche nahen Gebäude. Pfarrerin Schmidt berichtete von weiteren Wünschen und Ideen junger Mütter, die aufgrund der Einladung zu dieser Gemeindeversammlung eingegangen seien. Schmidt: „Allein schon die Ankündigung eines Neubaus hat bei jungen Familien neue Ideen für unsere Gemeinde hervorgerufen.“

Den Kindergottesdienst hatte die Gemeinde vor zwei Jahren aufgrund der baulichen Voraussetzungen und mangels Kindern vorübergehend eingestellt. Andere Gemeindeveranstaltungen und Gottesdienste hatten darunter gelitten, dass barrierefreie Zugänge für alte und junge Menschen fehlen, da Kirche und ehemaliger Kindergarten an einem Hang liegen. Auch zwischen den beiden Gebäuden gibt es keine barrierefreie Verbindung.

Ein Neubau neben der Kirche soll alle Probleme auf einmal lösen: Barrierefreie Zugänge zu Kirche und Gemeindehaus, barrierefreie WCs, eine gemeinsame Heizung für Kirche und Gemeindehaus, Kindergottesdienst und Hauptgottesdienst gestalterisch verbunden mit Hilfe eines Durchgangs zwischen den beiden Gebäuden.

Nachdem der Kirchengemeinderat über zwei Jahre hinweg über ein funktionsfähiges und einladendes Gemeindehaus beraten hatte, wurde nun den anwesenden Gemeindemitgliedern von der Situation der Gemeinde und der Entscheidungsfindung des Kirchengemeinderates berichtet.

In 2016 habe der Haushalt der Kirchengemeinden mit einem Defizit von 20.000 Euro abgeschlossen. Grund dafür seien vor allem hohe Substanzerhaltungsrücklagen und Bewirtschaftungskosten für die drei Gebäude: Ehemaliger Kindergarten, Wohnhaus und Kirche. Da der vor zehn Jahren geschlossene Kindergarten und das ehemalige Wohnhaus der Kindergartenleiterin, Baujahr 1964, seitdem nicht saniert worden sind, sei, zusammen mit notwendigen Reparaturen für die Kirche ein Investitionsstau von rund 400.000 Euro entstanden.

Als der Leidensdruck für viele Gemeindemitglieder immer größer geworden war, hatte der evangelische Kirchengemeinderat Unterschwarzach entschieden, Nägel mit Köpfen zu machen. Der Wehrmutstropfen in alle Vorfreude auf ein neues Gemeindehaus ist jedoch, dass die Kirchengemeinde sich von einem Teil ihres Grundstückes trennen muss. „Tun wir das nicht, rutschen wir jedes Jahr um weitere 20.000 Euro in die Miesen plus anstehender Reparaturen und die Anschaffung einer neuen Heizung für die Kirche,“ so Pfarrerin Angelika Schmidt.

Nun wird ein Käufer gesucht für ein Grundstück von rund 1.000 qm Fläche mit dem ehemaligen Kindergartengebäude und einem kleinen Wohnhaus. Sanierungsmaßnahmen seien nur finanzierbar, wenn es auch Einnahmen gäbe. Deshalb habe sich der Kirchengemeinderat schweren Herzens für den Verkauf des ehemaligen Kindergartens und des Wohnhauses samt Grundstück entschieden, so Schmidt. Mit dem Erlös kann ein neues Gemeindehaus direkt neben der Kirche gebaut werden. Kosten ca. 620.000 Euro. Voraussichtlicher Kostenanteil der Kirchengemeinde: 125.000 Euro. „Je nachdem wie hoch der Erlös sein wird und wie viele Spenden eingehen, können wir das neue Gemeindehaus ausgestalten,“ so Pfarrerin Schmidt im Anschluss an die Versammlung.

Visitationsgruppe zu Besuch

Eine Visitationsgruppe des Bezirkskirchenrates zusammen mit Dekan Ekkehard Leytz und Schuldekan Manfred Hilkert ist in diesen Tagen in unseren Gemeinden zu Gast.

Eine Visitation ist ein beratender Besuch des Bezirkskirchenrates. Er findet alle sechs Jahre statt. Dazu gehören auch eine Zusammenkunft mit dem Gemeindebeirat, in die jeweils Leitenden der Gruppen und Kreise vertreten sind und eine Gemeindeversammlung. Außerdem besichtigen die Besucher das Pfarrhaus und die Kirche in Michelbach, Gemeindehaus und Kirche in Unterschwarzach und treffen sich mit den Kirchengemeinderäten, um über die Zielsetzungen der Gemeinden für die kommenden Jahre zu sprechen.